Ein Portrait von Natalie vor einer Wand mit Blumentapete

Hallo,

ich bin Natalie

Ich begleite Menschen auf ihrem Genesungsweg. Bei Bedarf auch: Schulter zum Ausweinen, DBT Skillscoach,
In den Hintern-Treterin, Strukturschafferin, Erklärerin, Hoffnungsgeberin (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge ;-).

Ich bin hier, um dich daran zu erinnern, dass eine psychiatrische Diagnose kein Todesurteil, sondern nur eine Momentaufnahme ist. Dass es möglich ist, zu heilen, wieder klarzukommen und sich ein gutes Leben aufzubauen. Vor 10 Jahren hätte ich mir selbst nicht geglaubt – und schau, wie weit ich seitdem gekommen bin!

Außerdem bin ich Journalistin. Ich recherchiere Informationen und stelle sie so zusammen, dass sie anderen leicht zugänglich sind. Bei Bedarf auch: Kummerkasten,  Erklärerin, Nervensäge, Geschichtenerzählerin (auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge…)

Nach 10 Jahren in großen Medienunternehmen (unter anderem die Frankfurter Rundschau, ZDF und den SWR) war es genug, und so habe ich mich auf den Weg gemacht, meiner helfenden, beratenden Seite mehr Raum in meinem Leben zu verschaffen.

Ganz tief innendrin bin ich eigentlich Bäuerin. Ich mag es, wenn Dinge wachsen und anfangen zu blühen und Früchte zu tragen.

Ich mag es auch, mich um Dinge zu kümmern und ihnen beim Wachstum zu helfen, auch wenn das oft harte Arbeit ist.

Ein Regalbrett mit verschiedenen dekorativen Figuren und Büchern

Du wirst vermutlich überrascht und entzückt sein von meiner Fähigkeit, mich in dich hineinzufühlen und Dinge in Worte zu fassen, die du selbst kaum greifen kannst.

Ich bin unglaublich gut darin, an deiner Nasenspitze abzulesen, was du grade denkst (Manche meiner Klienten sagen: Gedanken zu lesen, aber das stimmt natürlich nicht. Meist liegt es eher daran, dass ich in derselben Situation genau denselben Gedanken gehabt hätte).

Ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob unser psychosoziales Versorgungssystem (Ärzte, Psychotherapeuten, Kliniken…) in seiner jetzigen Form wirklich hilfreich ist. Da gibt es so viel Zwang, Hierarchien, Unverständnis, Stigmatisierung, Kostendruck.

Ein altes Marienbild in einem noch älteren Rahmen. Daneben ein handgeschriebener Zettel, auf dem steht:

Ich möchte, dass Menschen in der Lage sind, ihren Genesungsprozess in ihre eigenen Hände zu nehmen und gute Entscheidungen für sich und ihre Lieben zu treffen. (Das gilt übrigens auch für Angehörige).

Dazu braucht es die passenden Informationen, unvoreingenommene Beratung und die Hoffnung, dass Dinge sich ändern können. (Und ja, sie können sich ändern! Ist meistens ein bisschen Arbeit, aber es ist möglich).

Ich will in einer Welt leben, in der wir genauso selbstverständlich über unsere Gefühle, Ängste und Seelenschmerzen sprechen wie über die anstehende Knie-OP, die fiesen Kopfschmerzen und den hohen Cholesterinspiegel.

Deshalb findest du auf dieser Seite Informationen über seelische Erkrankungen und Inspiration für deinen Genesungsweg.

Am liebsten arbeite ich mit Menschen, die schon eine klare Entscheidung für ihre Genesung getroffen haben und dranbleiben, auch wenn es mal schwierig oder frustrierend ist.

Ein Stapel mit Büchern zu psychosozialen Themen liegt auf einem Tisch, dahinter steht ein Blumenstrauß
Natalie im Gespräch

In einer Arbeitsbeziehung sind mir sehr wichtig:

  • Gegenseitiges Vertrauen
  • Verbindlichkeit
  • Klare Regeln und Strukturen
  • Transparenz
  • Eigenverantwortung
  • Effizienz
  • Leichtigkeit und Spaß
  • Fehler machen zu dürfen (alle Beteiligten)
  • Meine eigenen Erfahrungen zu nutzen
  • Weiterbildung, Supervision und kollegiale Beratung
  • Sauber recherchierte Informationen (auch Psychoedukation genannt)
  • Vernetzung mit anderen professionellen Helfern und Selbsthilfeorganisationen
  • Überhaupt nicht zurecht komme ich mit Menschen, die meinen, alles besser zu wissen, keine Risiken eingehen wollen, keinen Humor haben, sich nicht selbst in Frage stellen können.

    Noch ein paar Fakten

    über mich

    Eine dreifarbige Katze sitzt auf einer Fensterbank

    Ich wohne mit meinen zwei Töchtern, zwei Katzen und unzähligen kleinen Gemüsepflänzchen mitten in Frankfurt. Seit 2015 organisiere ich mit zwei Mitstreiterinnen den Frankfurter Borderline-Trialog. Mehr über die trialogische Idee kannst du hier lesen.

    Ich bin im Moment in der Ausbildung zur DBT-Therapeutin für Sozial- und Pflegeberufe. Ich durfte bei einer der besten DBT-Therapeutinnen Frankfurts lernen. Meine Arbeit ist sehr vom DBT geprägt. Will heißen: Ich bin konsequent, pragmatisch, lösungsorientiert und habe ein gutes Gespür für angemessene Grenzen und die Stellen, an denen man sich gerne selbst verarscht belügt. Viele Jahre Therapie und Selbsterfahrung haben ihren Teil dazu beigetragen.

    Mein eigener Weg hat mich erst zum Taekwondo, später dann zum Yoga und zum Tanzen geführt. Ich bin davon überzeugt, dass die Arbeit mit dem Körper und kreativer Ausdruck (malen, Musik machen, tanzen…) zwei der hilfreichsten Werkzeuge der Heilung sind, die wir Menschen kennen.

    Hin und wieder gebe ich mit zwei lieben Kolleginnen sogenannte DBT Family Skills-Kurse für Angehörige von Menschen mit Schwierigkeiten der Emotionsregulation (oft mit der Diagnose Borderline-Persönlichkeitsstörung belegt).

    Ich bin unendlich neugierig und fasziniert von dieser Welt und den Menschen. Ich bin dankbar dafür, dass ich noch hier bin, um sie zu erleben.

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    © Natalie Kiehl 2022